Strompreise:
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Berechnung der Ersparnis

Beispiel-PLZ: 69412 Eberbach
angenommener Jahresverbrauch: 2.700 kWh

Günstigster Tarif: ESWE Natur STROM
Kosten im ersten Jahr: 864,78 Euro
Grundversorgungstarif: Stadtwerke Eberbach
Kosten: 1719,10 Euro

Einsparung: 854,32 Euro
(Stand: 08.11.2024)

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Wenn Sie Ihren genauen Jahresstromverbrauch nicht kennen, können Sie sich an unseren Durchschnittswerten orientieren. Geben Sie einfach die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen an und wir fügen eine Verbrauchsschätzung ein. Dieser Wert dient ausschließlich dem Vergleich.
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Deutsche Haushalte zahlen zu hohe Strompreise

Viele private Haushalte in Deutschland zahlen zu hohe Strompreise. Laut einer Studie eines Vergleichsportals zahlen knapp 10 Millionen Haushalte etwa 5,5 Milliarden Euro zu viel für ihren Strom. Das liegt vor allem daran, dass sie ihren Stromanbieter nicht wechseln und ihren Strom häufig noch über die sehr teure Grundversorgung beziehen. Der durchschnittliche Strompreis pro Kilowattstunde liegt in der Grundversorgung bundesweit bei 44,36 Cent – bei anderen Stromanbietern bezahlen Sie derzeit zwischen 25 und 35 ct/kWh.

Durch einen regelmäßigen Stromvergleich können Sie im Jahr mehrere Hundert Euro sparen. Der Strompreisvergleich auf Stromvergleich.de dauert nur wenige Minuten. Starten Sie jetzt!

Ein junges Paar sitzt gemütlich auf einem Sofa und nutzt gemeinsam einen Laptop. Der Mann trägt eine Brille und ein hellblaues Hemd, während die Frau einen warmen braunen Strickpullover trägt. Beide lächeln und scheinen zufrieden, während sie auf den Bildschirm schauen. Der Hintergrund zeigt eine moderne, helle Wohnungseinrichtung.

Strompreis: So setzt er sich zusammen

Die Grafik zeigt eine beispielhafte Strompreiszusammensetzung für Privathaushalte mit einem Jahresstromverbrauch von 3.500 kWh.

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken und das Smartphone drehen

Laut einer Datenabfrage des Statistischen Bundesamtes hat Deutschland nach Belgien und Liechtenstein die dritthöchsten Strompreise in der Europäischen Union. Doch wie kommen diese hohen Strompreise zustande?

In Deutschland setzt sich der Strompreis aus drei verschiedenen Komponenten zusammen:

  • Strombeschaffung und Vertrieb
  • Steuern und Umlagen
  • Netzentgelte

Bei den Kosten für die Strombeschaffung und den Vertrieb handelt es sich um Preisbestandteile, die vom Stromlieferanten direkt beeinflussbar sind. Dazu zählt auch der Service und die Dienstleistungen Ihres Stromanbieters. Die Steuern und Netzentgelte werden hingegen an anderer Stelle bestimmt:

Steuern und Abgaben

In den letzten Jahren kam es gerade im Bereich der Steuern und Abgaben zu wesentlichen Senkungen. Jahrelang war die EEG-Umlage ein großer Kostenpunkt, diese wird seit Juli 2022 jedoch über den Bundeshaushalt finanziert.

Folgende Steuern und Abgaben sind im Strompreis enthalten:

  • Umsatzsteuer
  • Stromsteuer
  • KWK-Umlage zur Förderung der Stromerzeugung aus Kraft-Wärme-Kopplung
  • § 19 NEV-Umlage zur Finanzierung von ermäßigten Netzentgelten für Industrieunternehmen
  • Offshore-Netzumlage zur Finanzierung von Schadensersatzforderungen von Offshore-Windparks
  • Konzessionsabgaben von der Kommune für erhobenes Wegerecht sowie Bau und Betrieb von Stromleitungen

Netzentgelte

Netzentgelte werden von den Netzbetreibern für die Leitung des Stroms durch die örtlichen Netze erhoben. Von diesen Kosten werden der weitere Ausbau, die Instandhaltung sowie der Betrieb des Stromnetzes finanziert.

Der Strompreis in Deutschland ist jedoch nicht überall gleich:

Die Kosten für die Netzentgelte sind vom Wohnort abhängig.
So zahlen Stromkunden in Schleswig-Holstein 12,82 ct/kWh, in Hessen 10,28 ct/kWh und in Bremen nur 8,03 ct/kWh.

Die Strompreisentwicklung von 2024 bis 2024

Durchschnittsstrompreis in ct/kWH bei einem Verbrauch von 4.000 kWh.

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Strompreis: Grundpreis und Arbeitspreis

Viele Verbraucher wissen beim Strompreisvergleich nicht genau, worauf sie achten sollen. Daher ist es wichtig, zu wissen, wie sich die Gesamtkosten eines Stromtarifs zusammensetzen.

Dabei sind zwei Komponenten von Bedeutung:

Arbeitspreis

Der Arbeitspreis beschreibt den Strompreis pro verbrauchter Kilowattstunde. Er orientiert sich also an dem tatsächlichen Stromverbrauch. Der Arbeitspreis umfasst auch die Kosten für den Vertrieb, Transport und die Erzeugung des Stroms.

Grundpreis

Der Grundpreis, auch Grundtarif oder Grundgebühr, ist ein fester Betrag, der für die Bereitstellung des Stroms bezahlt werden muss. Er deckt unter anderem die Kosten für den Zugang zum Stromnetz, den Betrieb des Zählers und administrative Aufgaben ab. Der Grundpreis ist unabhängig vom Stromverbrauch und wird entweder jährlich oder monatlich abgerechnet.

Beim Strompreisvergleich fällt der Arbeitspreis meist schwerer ins Gewicht. Auf unserem Vergleichsportal können Sie in der Tarifübersicht genau überprüfen, wie sich der Strompreis der einzelnen Stromanbieter zusammensetzt.

Aktueller Strompreis in Deutschland

Strompreisvergleich: So finden Sie den passenden Stromtarif

Mit Stromvergleich.de können Sie den Strompreisvergleich in nur drei Schritten durchführen und Ihren Stromanbieter wechseln.

Schritt 1: Daten in den Stromrechner eingeben

Für den Strompreisvergleich benötigen wir einige Daten: Ihren Jahresstromverbrauch und Ihre Postleitzahl. Kennen Sie Ihren jährlichen Stromverbrauch nicht, können Sie einen Blick auf Ihre letzte Stromrechnung werfen oder angeben, wie viele Personen in Ihrem Haushalt leben. Wir schätzen dann Ihren Jahresstromverbrauch.

Schritt 2: Strompreise vergleichen

Unser Stromvergleichsportal zeigt Ihnen nun eine Liste der verfügbaren Stromanbieter in Ihrer Region. Ganz oben finden Sie immer den Stromtarif mit den günstigsten Strompreisen. Stromvergleich.de arbeitet komplett unabhängig. Bei uns finden Sie keine bezuschussten Platzierungen. Wir vergleichen nur Stromanbieter, die von der Bundesnetzagentur geprüft und zugelassen sind.

Achten Sie beim Strompreisvergleich auch auf die Tarifkonditionen. Die Stiftung Warentest empfiehlt folgende Kriterien bei der Wahl des richtigen Stromtarifs:

Vertragsverlängerung von maximal einem Monat
Preisgarantie von mindestens 12 Monaten
Vertragslaufzeit von maximal 12 Monaten
Kündigungsfrist von maximal 4 Wochen

Schritt 3: Stromanbieter wechseln

Haben Sie sich für einen Stromtarif mit einem günstigen Strompreis entschieden, können Sie den Anbieterwechsel bequem über Stromvergleich.de durchführen. Wir übernehmen auf Wunsch sogar die Kündigung bei Ihrem alten Stromanbieter. Bis zur Aktivierung Ihres neuen Stromtarifs vergehen etwa drei Wochen. Innerhalb dieses Zeitraums haben Sie eine zweiwöchige Kündigungsfrist.

Faktoren, die den Strompreis beeinflussen

Der Strompreis ist von vielen Faktoren abhängig – nicht nur von dem gewählten Stromtarif und Ihrem Wohnort. Angebot und Nachfrage, weltweite Krisen und die Jahreszeiten spielen ebenfalls eine Rolle.

Angebot und Nachfrage

Die Strompreise werden an nationalen und internationalen Strombörsen wie zum Beispiel der EEX oder EPEX Spot gehandelt. Sie sind also abhängig von Angebot und Nachfrage. Ist die Nachfrage hoch und das Angebot niedrig, steigen die Strompreise. Das war zum Beispiel im Jahr 2021 der Fall, als deutlich weniger Windstrom erzeugt wurde. Auch das Verbraucherverhalten führt zu Schwankungen in Angebot und Nachfrage – Schulferien, Feiertage oder die Jahreszeit spielen daher eine Rolle beim Strompreis. Je kälter es ist, desto höher ist auch der Energieverbrauch. Zwar ist die Anzahl der deutschen Haushalte, die mit Strom heizen, noch relativ gering, doch in der Masse zeigen sich auch hier Auswirkungen auf den Strompreis.

Technologien beeinflussen Strompreis

Der Bezug von Energien aus erneuerbaren Quellen nimmt immer weiter zu. Die Kosten für die Erzeugung von Strom mithilfe von Sonne, Wasser und Wind sind dabei deutlich günstiger als der Betrieb von konventionellen Kraftwerken. Es gibt keine Brennstoffkosten und es fallen keine Gebühren für CO₂-Zertifikate an. Allerdings kommt es durch Windkraft- und Photovoltaikanlagen auch zu deutlicheren Schwankungen am Strommarkt – denn das Wetter hat somit ebenfalls einen Einfluss auf den Strompreis.

Das Weltgeschehen bestimmt den Strompreis

In den letzten Jahren wurde deutlich, dass das Weltgeschehen einen großen Einfluss auf die Strompreise hat. Dazu zählen Naturkatastrophen, Pandemien und politische Unruhen. Im Jahr 2022 kam es zu einer der größten Energiekrisen der Weltgeschichte. Ein entscheidender Faktor war hier zunächst die Corona-Pandemie und ihr Einfluss auf die Wirtschaft. Die Industrien versuchten, die Verluste mit höheren Produktionskapazitäten auszugleichen. Der Energiebedarf konnte jedoch durch das bestehende Angebot nicht gedeckt werden. Es musste auf Strom aus fossilen Brennstoffen zurückgegriffen werden, was die Strompreise in die Höhe trieb. Gas, das sich schnell in Strom umwandeln lässt, kam in großen Mengen zum Einsatz. Die Gaskrise, die durch Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine ausgelöst wurde, führte daraufhin zu einem radikalen Anstieg der Strompreise. Deutschland war gezwungen, Preisbremsen einzuführen, die deutsche Haushalte entlasteten.

Strompreisentwicklung:
Aktuelle Trends

Die Strompreise sind nach zwei Jahren Energiepreiskrise endlich wieder auf einem niedrigen Niveau – und dennoch zeigt sich eine Tendenz zu weiteren Anstiegen des Strompreises.

Anfang des Jahres 2024 wurde nicht nur die Strompreisbremse beendet, sondern es wurden auch staatliche Subventionen in Höhe von 5,5 Milliarden Euro für die Netzentgelte gestrichen. Gleichzeitig sind die Kosten für Netzentgelte im bundesdeutschen Durchschnitt um etwa 25 % gestiegen. Der Anstieg wird durch den erforderlichen Ausbau der Stromnetze im Rahmen der Energiewende begründet. Das Strompreisniveau bleibt also weiterhin hoch.

Ein junger Mann mit Brille und Bart sitzt konzentriert auf einem Sofa und arbeitet an einem Laptop. Er trägt ein hellblaues Hemd und senffarbene Hosen. Im Hintergrund ist ein modernes Büro oder Wohnzimmer mit einem Monitor zu sehen.
Ein Mann mit Brille und eine Frau in einem senfgelben Pullover sitzen in einem modernen, hellen Raum mit einer Pflanze im Hintergrund. Der Mann hält ein Tablet und erklärt der Frau etwas, während sie ihm aufmerksam zuhört.

Strompreis:
Mit Sondertarifen sparen

Es gibt einige spezielle Stromtarife, die mit besonders günstigen Strompreisen locken. Dazu zählt zum Beispiel der Nachtstrom oder auch Heizstrom. Denn dieser Sondertarif ist für das elektrische Heizen in den Nachtstunden gedacht.

Nachts sind weniger Verbraucher aktiv und es kommt zu einem Überangebot an Strom. Damit die Auslastung der Energiequellen gleichmäßig ist und Energieverluste vermieden werden, stellen Netzbetreiber Tarife mit besonders günstigen Strompreisen zur Verfügung.

Eine Kilowattstunde Nachtstrom/Heizstrom ist 10 bis 20 % günstiger als herkömmlicher Haushaltsstrom. Um diese günstigen Strompreise in Anspruch nehmen zu können, müssen Sie jedoch einige Voraussetzungen erfüllen:

Sie benötigen einen Doppeltarifzähler, der den Stromverbrauch zu verschiedenen Tageszeiten erfasst. Er misst den Hochtarif (HT) bei Tag und den Niedertarif (NT) bei Nacht. Darüber hinaus benötigen Sie ein fest installiertes und unterbrechbares Heizsystem: zum Beispiel eine Wärmepumpe oder eine Nachtspeicherheizung.

Ist der Strompreis für Ökostrom höher?

Mit einem Stromtarifwechsel zu Ökostrom können Sie Ihren CO₂-Fußabdruck um bis zu 90 % verringern. Viele Verbraucher glauben jedoch, dass der Strompreis für Ökostrom-Tarife deutlich höher ist – dies ist aber nicht der Fall. Während die Kosten für die Erzeugung von konventionellem Strom langfristig steigen, sinken die Kosten für erneuerbare Energien stetig.

Schon heute finden Sie zahlreiche Ökostromtarife mit guten Konditionen und günstigen Strompreisen. Bei Stromvergleich.de können Sie ganz einfach einen Strompreisvergleich durchführen und nach dem grünen Blatt Ausschau halten, das Ökostromtarife markiert.

Was sind Strompakete?

Wenn Sie einen Strompreisvergleich durchführen, finden Sie immer wieder besonders günstige Angebote – sogenannte Strompakete. Dabei handelt es sich um einen alternativen Stromtarif, bei dem kein monatlicher Abschlag gezahlt wird. Stattdessen kauft der Verbraucher eine vorab festgelegte Menge Strom für ein Jahr im Voraus und bezahlt diesen in Vorkasse.

Stromanbieter können diese besonders günstigen Strompreise anbieten, da Strompakete für Sie einen geringeren Aufwand bedeuten. Es besteht kein Risiko für einen Zahlungsausfall und auch die Bonitätsprüfung des Käufers entfällt, da der Betrag vorab bezahlt wird. 

Bei diesen Strompaketen fällt der Strompreis pro Kilowattstunde meist besonders günstig aus – allerdings nur für die vorab bezahlte Strommenge. Jede weitere verbrauchte Kilowattstunde kostet in der Regel 20 bis 30 % mehr. Sollten Sie weniger Strom verbrauchen, als Sie gekauft haben, erhalten Sie den Betrag nicht zurückerstattet.

Ein Strompaket lohnt sich daher nur, wenn Sie einen sehr stabilen Jahresstromverbrauch mit einer Abweichung von höchstens 5 bis 10 % haben. Darüber hinaus sollten für das Belieferungsjahr keine größeren Veränderungen anstehen, die Auswirkungen auf Ihren Stromverbrauch haben – wie zum Beispiel ein Umzug.

Wenn Sie sich für ein Strompaket entscheiden, sollten Sie nicht nur auf den Strompreis achten. Lesen Sie die Tarifdetails genau: Sollte zum Beispiel keine Preisgarantie enthalten sein, kann sich der Preis für das Strompaket trotz Vorkasse erhöhen. In diesem Fall haben Sie in der Regel ein Sonderkündigungsrecht. Wie viel Geld Sie im Falle einer Sonderkündigung erstattet bekommen, ist jedoch nicht gesetzlich geregelt.

Als Verbraucher gehen Sie bei einem Pakettarif mit Vorkasse ein weiteres Risiko ein: Sollte der Stromanbieter Insolvenz anmelden, bekommen Sie weder Strom noch ihr Geld zurück.

Wenn Sie einen Strompreisvergleich durchführen, sollten Sie also genau darauf achten, um was für einen Stromtarif es sich handelt, und die Vor- und Nachteile abwägen. Ein Strompaket lockt zwar mit sehr günstigen Strompreisen, ist jedoch sehr unflexibel und kann schnell teuer werden.

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